Programm zum Jahrestag

Die Stiftung Berliner Mauer präsentiert zum  30. Jahrestag des Mauerfalls ein vielfältiges Programm mit Diskussionen, Konzerten und Ausstellungen. Ganz unterschiedliche, internationale Perspektiven auf die Geschichte stehen dabei im Mittelpunkt –  und Menschen, die bislang zu selten gehört wurden.

Mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus der türkeistämmigen Community West-Berlins und der queer-feministischen Community Ost-Berlins kommen Gruppen zu Wort, die in der Erinnerungskultur bisher unterrepräsentiert sind und die den Blick auf die Umbrüche ab 1989 weiten.

© Stiftung Berliner Mauer

Auch die Erfahrungen der zum Zeitpunkt des Mauerfalls jungen „Generation 75“ werden thematisiert, genauso wie die zunehmende Ausreisebewegung aus der DDR in den 1980er Jahren und ihr Beitrag zur Destabilisierung der DDR.

Eine Podiumsdiskussion mit Historikerinnen und Historikern aus Frankreich, Großbritannien, Russland und den USA betrachtet den Mauerfall aus internationaler Sicht. Der tschechische Liedermacher Jaroslav Hutka und der französische Cellist Gautier Capuçon bringen mit ihren Konzerten die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße zum Klingen, und entlang der East Side Gallery erinnert eine Lichtinstallation an die einstige Wassergrenze auf der Spree. Zahlreiche Führungen auch für Kinder, in Leichter Sprache sowie in englischer und französischer Sprache bieten außerdem Gelegenheit, die historischen Orte zu entdecken!