Tandem-Führung an der East Side Gallery

Am 9. und 10. November 2019 bieten die Stiftung Berliner Mauer und die KünstlerInnen-Initiative der East Side Gallery zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls erstmalig gemeinsame Tandem-Führungen an. In 60 Minuten lernen Sie die Geschichte der East Side Gallery kennen und beschäftigen sich gemeinsam mit dem Kunstwerk eines/einer KünstlerIn an der East Side Gallery.

Eine weitere Tandem-Führung findet um 10 Uhr und um 12 Uhr statt.

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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
11.00 Uhr

Mühlenstraße 47 - 80
10243 Berlin

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Geschichte und Kunst an der East Side Gallery

Die East Side Gallery ist das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer. Während hier bereits die DDR-Grenzsituation Besonderheiten aufwies, erlangte das einstige Grenzelement nach dem Mauerfall weltweit Berühmtheit: Im Frühjahr 1990 gestalteten mehr als 100 KünstlerInnen aus 21 Ländern die weltweit längste Open-Air-Gallery auf 1,3 Kilometern des früheren Grenzelements. Die Kunstaktion verwandelte das einstige Herrschaftsinstrument zu einem Symbol für die Freude über das Ende der DDR. Die Überblicksführung erzählt die Geschichte des historischen Ortes anhand von ausgewählten Kunstwerken.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stiftung Berliner Mauer und Kulturprojekte Berlin.
Mehr Informationen finden Sie unter www.mauerfall30.berlin.

Samstag, 9. November 2019
11.00 – 12.00 Uhr

Mühlenstraße 47 - 80
10243 Berlin

Treffpunkt:
15 Minuten vor Beginn am Veranstaltungspavillon an der East Side Gallery In Kooperation mit Kulturprojekte

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Tandem-Führung an der East Side Gallery

Am 9. und 10. November 2019 bieten die Stiftung Berliner Mauer und die KünstlerInnen-Initiative der East Side Gallery zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls erstmalig gemeinsame Tandem-Führungen an. In 60 Minuten lernen Sie die Geschichte der East Side Gallery kennen und beschäftigen sich gemeinsam mit dem Kunstwerk eines/einer KünstlerIn an der East Side Gallery.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stiftung Berliner Mauer und Kulturprojekte Berlin.
Mehr Informationen finden Sie unter www.mauerfall30.berlin.

Samstag, 9. November 2019
12.00 Uhr

Mühlenstraße 47 - 80
10243 Berlin

Treffpunkt:
Startpunkt der Führungen ist der Veranstaltungspavillon an der East Side Gallery.

Eintritt frei

Anmeldung erforderlich
https://mauerfall30.berlin/programm/tandem-fuehrungen-an-der-east-side-gallery/

Anmeldungen bis Freitag, 8.11.2019 12.00 Uhr über Kulturprojekte Berlin.

Ballade pour la Liberté mit Gautier Capuçon

Gautier Capuçon

Mit zwei Sonderkonzerten erinnert der französische Cellist Gautier Capuçon an die Friedliche Revolution und die mutigen Menschen, die 1989 auf die Straße gingen. Die Konzerte sind eine Hommage an seinen Lehrer Mstislaw Rostropowitsch (1927-2007), der im November 1989 am kurz zuvor geöffneten Checkpoint Charlie spielte. Rostropowitsch war in den 70er Jahren aus der Sowjetunion ausgebürgert worden und lebte in Paris im Exil. Von da aus reiste er spontan an die gerade geöffnete Berliner Mauer und begleitete den großen historischen Moment mit Bachs Cellosuiten.
Capuçon gilt als einer der talentiertesten Cellisten seiner Generation und arbeitet weltweit mit namhaften Dirigenten und Orchestern zusammen. Dieses Jahr sorgte er für Aufsehen, als er im April vor der brennenden Kathedrale Notre-Dame de Paris ein spontanes Konzert gab.

12.45 Uhr – Gedenkstätte Berliner Mauer | Hinterlandmauer (Bernauer Straße, Ecke Ackerstraße)

15.30 Uhr – Gedenkstätte Berliner Mauer | Fenster des Gedenkens (Bernauer Straße, Ecke Gartenstraße)

In Kooperation mit dem Institut français Deutschland.

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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
12.45 Uhr

Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Eintritt frei

Anmeldung nicht erforderlich

Ausreise aus der DDR in den 1980er Jahren

Die massive Ausreise aus der DDR in den 1980er Jahren war ein wesentlicher Faktor, der mit zum Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenbruch der DDR beigetragen hat. Unterschiedlichste Gründe bewogen Menschen dazu, einen Ausreiseantrag zu stellen – private, aber auch politische. Das Anwachsen einer regelrechten Ausreisebewegung war ein entscheidender Destabilisierungsfaktor für das System. Das Podium beleuchtet die Gründe, die zum Wunsch, der DDR den Rücken zu kehren, führten. Außerdem wirft es die Frage auf, wie die damals Beteiligten ihre damalige, lebensverändernde Entscheidung aus heutiger Perspektive bewerten.

Moderation
Dr. Sarah Bornhorst | Stiftung Berliner Mauer
Podium
Günter Jeschonnek | Mitbegründer der AG Staatsbürgerschaftsrecht der DDR, Ausbürgerung aus der DDR 1987
Christel Jung | Fluchtversuche und Ausreiseanträge, 1980 ausgereist
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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
13.00 – 14.05 Uhr

Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Icon Gebärdensprache

Mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

Eintritt frei

Anmeldung nicht erforderlich

Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Wer will “Mauer-Experte” werden?

Warum können die Menschen plötzlich nicht mehr durch ihre Haustür auf die Straße gehen? Warum war die Berliner Mauer nicht nur eine Mauer? Warum liegt ein verbogenes Kirchturmkreuz auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer? Nach dieser Entdeckungstour durch die Gedenkstätte kennen Kinder die Antworten und sind “Mauer-Experten”.

Entdeckungstour durch die Gedenkstätte für Kinder von 8-12 Jahren

Weitere Kinderführungen finden um 14:30 Uhr und 16:00 Uhr statt.

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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
13.00 Uhr

Bernauer Straße 111
13355 Berlin

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau

In der Führung laufen Sie durch die Außen-Ausstellung.
Sie sehen, wo früher die Mauer stand.
Ein Mitarbeiter oder ein Mitarbeiterin
von der Gedenk-Stätte
erzählt etwas über die Geschichte der Mauer.

Sie sehen viele Fotos.
Sie schauen sich an,
wie die Grenze einmal ausgesehen hat.

Die Geschichte der Bernauer Straße wird anhand zahlreicher Bilder erläutert. Dabei geht die Führung auf Lernschwierigkeiten der TeilnehmerInnen ein und stellt Bezüge zu ihrer Lebenswelt her.

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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
13.30 Uhr

Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Icon Tastführung

Veranstaltung in Leichter Sprache

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Kuratorenführung: Frei-Räume

Der damals in Ost-Berlin lebende Fotograf Jürgen Hohmuth (geb. 1960) hat den Fall der Berliner Mauer und die Öffnung des Grenzstreifens vom Herbst 1989 bis in den Sommer 1990 mit seiner Kamera begleitet.

Seine Bilder zeigen in Momentaufnahmen, wie die Sperranlagen im Zuge des Mauerfalls ihre Funktion verlieren und provisorische Übergänge zwischen Ost und West entstehen. Die Menschen erkunden den vormals hermetisch abgeschotteten Grenzstreifen und Kinder nutzen ihn als Spielplatz. Schließlich werden die umfangreichen Sperranlagen in ihre Einzelteile zerlegt und abgebaut, die Mauer verschwindet.

Deutlich wird in den Fotografien Jürgen Hohmuths, wie tief die Berliner Mauer in das gewachsene Stadtbild Berlins eingegriffen hat und welche Freiräume durch das Verschwinden der Grenze entstanden.

Eine weitere Führung durch die Ausstellung findet um 16:00 Uhr statt.

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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
13.30 – 14.00 und 16.00 Uhr

Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Bernauer Strasse after the Wall was built

Bernauer Strasse was a focal point of Germany’s division. The Berlin Wall Memorial commemorates this period in history. The memorial includes: the monument, completed in 1998 and designed out of a largely preserved section of the border fortifications; the Berlin Wall Documentation Center that opened in 1999; the Chapel of Reconciliation, dedicated in 2000 and built on the former death strip at the site of the Reconciliation Church that was blown up by East German border troops in 1985.

At 3.30 pm you will find another guided tour.

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Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Samstag, 9. November 2019
14.00 und 15.30 Uhr

Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Geschichte und Kunst an der East Side Gallery

Unsere Führungen in Leichter Sprache sind geeignet für Menschen mit:

  • kognitiven Beeinträchtigungen
  • Lese- und Lernschwierigkeiten
  • Basis-Bildungsniveau

Berlin war früher geteilt, in Ost- und West-Berlin.
Dazwischen war eine Mauer.
Vor fast 30 Jahren wurde Berlin wieder vereint.
An der East Side Gallery wurde die Mauer bemalt.
Von über 100 Künstlern aus über 20 Ländern.
Darüber werden wir in der Führung sprechen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stiftung Berliner Mauer und Kulturprojekte Berlin.
Mehr Informationen finden Sie unter www.mauerfall30.berlin.

Samstag, 9. November 2019
14.00 – 15.00 Uhr

Mühlenstraße 47 - 80
10243 Berlin

Treffpunkt:
15 Minuten vor Beginn am Veranstaltungspavillon an der East Side Gallery In Kooperation mit Kulturprojekte

Icon Tastführung

Veranstaltung in Leichter Sprache

Teilnahme kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich