Dienstag, 5. November 2019 | 18.30 Uhr

30 Jahre Mauerfall: Alte und neue Grenzen im Blick der Forschung

Podiumsdiskussion

Ansicht Berliner Mauer Foto: Stiftung Berliner Mauer, Nicole Montéran

Der Fall der Berliner Mauer ist ein Ereignis von hoher Symbolkraft. Heute, nach 30 Jahren offenbart der Blick zurück, dass die Ost-West-Grenze, welche die Mauer verkörpert, aber auch die Umstände ihres Verschwindens bis heute nachwirken. WissenschaftlerInnen aus dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) diskutieren aus geografischer, kulturwissenschaftlicher und politikwissenschaftlicher Perspektive über die Berliner Mauer und andere Grenzen.

Was erzählen uns „Phantomgrenzen“ in Berlin und anderswo über das gesellschaftliche und politische Nachleben verschwundener Grenzen? Wie wird in Osteuropa über Grenzen nachgedacht und geschrieben? Schließlich richten sie den Blick auf die junge Generation und fragen, welche Grenzüberschreitungen für junge Menschen in Osteuropa heute erstrebenswert sind und welche Arten von neuen Grenzen mit der Abschaffung alter entstehen.

Moderation
Prof. Dr. Gwendolyn Sasse | Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)
Podium
Dr. Nina Frieß | Slavistin; Dr. Félix Krawatzek | Politikwissenschaftler; Dr. Sabine von Löwis | Geografin

In Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

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Dienstag, 5. November 2019
18.30 Uhr

Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Eintritt frei

Anmeldung nicht erforderlich