Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Rund vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR in Richtung Bundesrepublik; 1,35 Millionen von ihnen passierten das 1953 gegründete Notaufnahmelager in Berlin-Marienfelde. Hier wurden sie untergebracht und versorgt; hier durchliefen sie auch das notwendige Verfahren, um eine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik und West-Berlin zu erhalten. Heute erinnert am authentischen Ort eine Ausstellung an Ursachen, Verlauf und Folgen der deutsch-deutschen Fluchtbewegung.

Im Rahmen von 30 Jahre Mauerfall zeigen wir in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde die Sonderausstellung Walls – Mauern. Die Fotoausstellung ist im Rahmen des internationalen Projekts ‘Observing Walls 1989-2019’ entstanden und reflektiert das Thema Mauer exemplarisch für Berlin, Sarajevo und Gorizia / Nova Gorica. Die Ausstellung ist bis Ende 2019 zu sehen.

Außerdem widmet sich eine dreiteilige Veranstaltungsreihe unter dem Titel “Flucht aus der DDR 1989” unterschiedlichen Fluchterfahrungen.

Adresse

Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin

+49 (0)30 - 75 00 84 00
info-enm@stiftung-berliner-mauer.de

www.notaufnahmelager-berlin.de

Öffnungszeiten

Dienstag - Sonntag
10:00 - 18:00 Uhr

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